Diplompsychologin
Aylin Lenbet
las aus Ihrem Schlafbuch für entspannte
Eltern - Baby-Schlaf:
Die Irrtümer und
ihre Folgen "Wie Sie Ihren persönlichen
Weg zu entspannten Nächten finden" Infos
zur Autorin
Vielen
Dank für Ihr Interesse. Wenn Sie die
anderen 8 Videos zum Thema "Baby-Schlaf"
auch sehen möchten, klicken
Sie hier.
Viele
Grüße
Uwe Uhrig
betten-baby.de
Lesen
hier noch einmal Auszüge aus dem Video "Was
kann machen, wenn mein Kind nachts immer wieder aufwacht?".
Durchschlafen: Was Sie tun
können, wenn Ihr Baby nachts immer wieder aufwacht?
Dass Babys nachts nicht durchschlafen ist normal und muss
auch so sein, da Ihr Baby auch in der Nacht Nahrung benötigt
und der leichte Schlaf für seine Entwicklung wichtig
ist.
Das nächtliche Aufwachen
kennen alle Eltern und es gehört zum Baby- und Kleinkindalter
einfach dazu. Gerade kleine Babys wachen nachts
häufig auf und verlangen nach Mamas Nähe,
wollen an die Brust oder wenn sie nicht gestillt werden,
verlangen sie nach der Flasche.
Ist Ihr Baby aber schon fast
ein Jahr und Sie stellen eine Häufung bzw. Veränderung
im nächtlichen Durchschlafen fest,
macht es Sinn sich zu überlegen, welche Ursachen
es für Babys Schlafprobleme geben
könnte.
Ist Ihrem Baby nicht wohl, hat es zum Beispiel einen wunden
Po oder drückt der Bauch? Gibt es aktuell in Ihrem
Leben Veränderungen, die auch Ihr Baby merkt bzw.
die Ihr Baby unmittelbar betreffen?
Wenn Sie nachts noch stillen
und Ihr Baby verlangt immer häufiger, zum Beispiel
stündlich Ihre Brust, kann das einfach nur eine Phase
sein. Ich würde erst einmal ein Weilchen abwarten.
Wenn Sie merken, dass Sie das Stillen nachts nicht mehr
lange aushalten, müssen Sie sich fragen, ob Sie bereit
sind, das nächtliche Stillen zu
beenden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten,
wie Sie Ihrem Baby das Stillen nachts
abgewöhnen. Sie können zum Beispiel versuchen
die Zeit von Stillen zu Stillen auszudehnen
und dadurch nach und nach eine Mahlzeit nach der anderen
ausfallen zu lassen.
Das dauert natürlich eine Weile, bis Ihr
Baby danndurchschläft
und es ist auch nicht ganz leicht.
Eine weitere Möglichkeit mit dem nächtlichen
Stillen aufzuhören ist, einfach Ihrem Baby
nachts nicht mehr die Brust zu geben.
Das wird Ihrem Baby mit Sicherheit überhaupt nicht
gefallen und es wird lautstark protestieren. Und auch
für Sie wird das nicht leicht. Wichtig für Ihr
Baby und für Sie ist, dass Sie diese einschneidende
Veränderung gemeinsam durchstehen und dass Sie für
Ihr Baby da sind, dass Sie es trösten, es ablenken,
es tragen, ihm vorsingen, es immer wieder beruhigen.
Wenn Sie es schaffen durchzuhalten, wird Ihr Baby in zwei
bis drei Nächten akzeptiert haben, dass es nachts
keine Milch mehr von Mama gibt. Und in den meisten Fällen
durchschlafen.
Wichtig ist: Wacht Ihr Baby nachts auf,
reagieren Sie sofort! Streicheln Sie über seinen
Kopf, sagen Sie ein paar beruhigende Worte, geben Sie
ihm den Schnuller (Beruhigungssauger).
Auf diese Weise können Sie oft verhindern, dass Ihr
Baby erst richtig aufwacht.
Ist Ihr Baby dann aber doch
richtig wach geworden, ist es ratsam,
kein großes Programm für Ihr Baby zu veranstalten.
Sie können ihm ruhig etwas zu trinken geben - am
besten Wasser - und es auch aus seinem Baby-Bett
nehmen, wenn es nicht drin bleiben möchte. Aber Sie
sollten keine starke Beleuchtung anknipsen und nicht den
großen Entertainer spielen.
Sie sollten überhaupt so langweilig wie nur möglich
sein. Am besten Sie erklären Ihrem Baby, dass Sie
müde sind und dass jetzt Schlafenszeit
ist.
Vielleicht können Sie auch einfach im Bett liegen
bleiben und Ihr Baby auf dem Bett oder am Boden spielen
lassen.
Wacht Ihr Baby in den frühen Morgenstunden
auf, so gegen vier, fünf Uhr, können Sie versuchen
– wenn Sie nicht mehr stillen –
ihm ein Fläschchen mit Milch zu geben. Einige Babys
schlafen dann noch einmal ein.
Wichtig ist auch, dass Sie mit Ihrem
Partner eine Regelung treffen, wer für den jeweiligen
Nachtdienst verantwortlich ist. Dann kommt wenigstens
einer zu seinem wohlverdienten Schlaf!