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zum Thema "Baby-Schlaf" auch sehen möchten,
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Viele
Grüße
Uwe Uhrig
betten-baby.de
Lesen
hier noch einmal Auszüge aus dem Video "Was
kann ich tun, damit mein Baby durchschläft?".
Durchschlafen:
Was kann ich tun, damit mein Baby durchschläft
Für das Durchschlafen Ihres Babys können Sie
nicht sehr viel tun.
Das Durchschlafen stellt sich bei Babys
im Großen und Ganzen ganz von selbst ein - nämlich
dann, wenn sie dazu reif sind. Der Zeitpunkt kann von
Baby zu Baby ganz unterschiedlich sein.
Wichtig ist, dass Sie wissen: Es ist völlig normal,
dass kleine Kinder nicht durchschlafen.
Das kann man schon daran erkennen, dass fast alle Säuglinge
und auch Kleinkinder nicht durchschlafen.
Und es kann ja nicht sein, dass nahezu alle Babys ein
Schlafproblem haben. Nein, das kann nicht
sein.
Es sieht vielmehr so aus, dass wir Eltern ein Problem
mit dem normalen Schlafverhalten unserer
Babys haben.
Kinder schlafen anders als Erwachsene. Ihr Schlaf weißt
deutlich andere Muster auf und es braucht in der Regel
bis zu drei Jahre, bis sich der kindliche Schlaf dem erwachsenen
Schlaf angeglichen hat.
Es ist wichtig, dass sich der Baby-Schlaf
vom Erwachsenen-Schlaf unterscheidet, da sich der kindliche
Organismus noch in der Entwicklung befindet und daher
auch andere Bedürfnisse aufweist.
Babys brauchen z.B. mehr REM-Schlaf als Erwachsene. Der
REM-Schlaf ist ein leichter, eher oberflächlicher
Schlaf, in dem auch geträumt wird.
Und sie verbringen auch mehr Zeit im Übergangsschlaf
zwischen dem REM- und dem tiefen Schlaf. Das ist unter
anderem auch der Grund, warum Kinder viel häufiger
nachts aufwachen als Erwachsene. Sie sind schlicht und
einfach häufiger in einem leichten Übergangsschlaf,
aus dem sie schnell erwachen.
Dazu kommt, dass Babys keine echte Vorstellung von Tag
und Nacht haben. In den ersten drei Lebensmonaten bemüht
sich Ihr Baby, sich an den Tag-Nacht-Wechsel anzupassen.
Es gibt Babys, die verinnerlichen den Tag-Nacht-Rhythmus
sehr schnell und können dann auch schneller durchschlafen.
Andere Babys ändern ihr Schlafbedürfnis über
Monate hinweg immer wieder und brauchen insgesamt länger
um sich, daran zu gewöhnen, dass die Nacht zum Schlafen
da ist.
Diese Babys können wir dabei unterstützen, einen
regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus zu entwickeln,
indem wir ihnen einen regelmäßigen Tagesablauf
bieten.
Das
bedeutet, essen, spazieren gehen und schlafen in etwa
zur gleichen Zeit.
Es ist sicher auch von Vorteil, wenn der Abend und die
Vorbereitungen auf das Bett, nach einem immer wieder gleichen
bzw. ähnlichen Ablauf gestaltet werden. Dieses so
genannte Einschlafritual gibt Ihrem Kind den Hinweis,
dass es jetzt bald Schlafenszeit ist und es kann sich
schon darauf einstellen.
Wichtig
ist auch, dass Sie kein großes Programm abspielen,
wenn Ihr Baby nachts wach wird. Wenn es nicht unbedingt
nötig ist, sollten Sie Ihr Baby nachts nicht wickeln,
nicht großartig bespaßen und keine Festbeleuchtung
anknipsen.
Am besten, Sie stillen es einfach und wenn das nicht hilft,
bzw. wenn Sie nicht stillen und auch die Milchflasche
nichts gebracht hat, sprechen Sie sanft und leise mit
Ihrem Baby und versuchen Sie es z.B. durch Streicheln
und Herumtragen zu beruhigen.
Wann und wie Ihr Baby aber letztendlich durchschläft,
das sollten Sie Ihrem Baby überlassen und Sie sollten
auf keinen Fall massiv in den natürlichen Reifungsprozess
eingreifen.
Damit meine ich vor allem die Schlaftrainings, die leider
heutzutage sehr gerne angewendet werden, um Babys mit
Hilfe von Konditionierungsmaßnahmen zum Durchschlafen
zu bringen.
Mit den Schlaftrainings erreichen Sie vielleicht, dass
Ihr Baby erst einmal durchschläft.
Dieser vermeintliche Erfolg hat aber seinen Preis, den
Ihr Baby zahlen muss. Denn die Frustration und der negative
Stress, den das Training ausgelöst hat, wirken sich
ungünstig auf die emotionale und intellektuelle Entwicklung
Ihres Kindes aus.