Aber
Vorsicht! Das sind nur Durchschnittswerte und Sie
dürfen sich nicht wundern, wenn Ihr Baby einen
anderen Schlafbedarf aufweist, als er in der Tabelle
aufgeführt ist.
Auch
die Verteilung des Tagschlafs bei Babys kann sehr
unterschiedlich ausfallen. Das eine Baby schläft
am Tag drei Mal eine halbe Stunde das andere hält
einen zweistündigen Mittagsschlaf.
Es ist wichtig zu wissen,
dass der Schlafbedarf bei verschiedenen Babys sehr
unterschiedlich ausfallen kann, aber der Schlafbedarf
eines Babys eine ziemlich feste Größe ist.
D.h., wenn Ihr Baby einen Schlafbedarf von insgesamt
12 Stunden hat und davon zwei am Tage schläft,
wird es nachts nicht länger als 10 Stunden schlafen.
Wenn Sie es also um 19 Uhr ins Baby-Bett legen, können
Sie nicht erwarten, dass es bis sieben Uhr morgens
schläft. Und daran ändert sich auch nichts,
wenn Ihr Baby mal später ins Bett geht.
Wenn das ein einmaliges Ereignis ist, wird es in der
Regel trotzdem gegen fünf Uhr aufwachen.
Wollen
Sie die Schlafgewohnheiten Ihres Babys dauerhaft verändern,
müssen Sie die neuen Schlafenszeiten über
einen längeren Zeitraum hinweg beibehalten.
Der Schlaf-Wach-Rhythmus folgt einer inneren Uhr und
die reagiert auf Veränderungen eher träge.
Denken Sie nur an einen Jetlag – wie lange dauert
es bis Sie da wieder einen stabilen, angepassten Schlaf
haben? Bis zu einer Woche kann es dauern, bis Sie
wieder fit sind und sich Ihr Schlafverhalten normalisiert
hat.
Dasselbe gilt für die Einschlaf- und Aufwachzeiten
von Säuglingen und Kleinkinder.
Wenn wir das Schlafverhalten
unseres Babys ändern wollen, müssen wir
geduldig sein.